Der Bremssattel gehört ebenfalls zu den Bauteilen eines Autos. Hier gehört er zur Ausstattung der Bremsen. Der Bremssattel ist bei der Bremsschreibe der Teil, welcher die Beläge der Bremse über die Bremsscheibe zuspannt.
Hier unterscheidet man auch zwischen einer hydraulischen und einer mechanischen Zuspannung der Bremssättel. Bei einer hydraulischen Zuspannung werden die Bremsbeläge durch einen oder mehrere Kolben, die sich bewegen, auf die Scheiben der Bremse gedrückt. Ist dieser Vorgang noch mechanisch, sorgen hier Hebel dafür, dass die Bremsbeläge auf die Bremsscheibe gedrückt werden. Die meisten Bremssättel, die auf die Bremsbeläge gebaut werden, bestehen aus Gusseisen. Außerdem gibt es drei verschiedene Arten des Bremssattels. Hier kann man zwischen einem Festsattel, einem Schwimmsattel und einem Pendelsattel wählen. In einem Auto kann man den Bremssattel immer an der gegenüber dem Rad liegenden, feststehenden Drehmomentstütze finden.
Der Austausch eines Bremssattels ist keine leichte Aufgabe. Arbeiten an den Bremsen sollten grundsätzlich nur von Fachkräften durchgeführt werden. Wer es sich dennoch selbst zutraut, erhält die entsprechenden Teile im Autoersatzteilhandel. Der hier zuständige Verkäufer wird den Kunden genauestens darüber beraten, welcher Bremssattel für sein Automodell am besten geeignet ist und kann wertvolle Tipps dazu geben, wie Bremssättel richtig eingebaut werden. Auch modell- und markenspezifische Aspekte bleiben dabei nicht unberücksichtigt.
Allerdings wird die Masse der Menschen nicht in der Lage sein, einen Bremssattel selbst auszutauschen. In diesem Fall steht die nächstgelegene Autowerkstatt gerne zur Verfügung. Am besten ist natürlich der Vertragshändler für die jeweilige Automarke. Der Kfz-Mechaniker wird zunächst genau analysieren, worin das Problem besteht und schließlich eine geeignete Lösungsstrategie entwickeln. Um die Beschaffung der Bremssättel muss sich der Kunde dann nicht mehr kümmern, dies wird alles fachgerecht durch die Kfz-Werkstatt erledigt.